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Ertragen {n} Erdulden {n} Dulden {n}
| bearing
| | | ertragen ausgehalten erduldet gelitten ausgestanden
| born borne
| | | ertragen aushalten erdulden leiden ausstehen {vt}
| to bear {bore born, borne}
| | | ertragen dulden {vt}
| to brook
| | | ertragen geduldet
| brooked
| ertragend aushaltend erduldend leidend ausstehend
| bearing
| ertragend duldend
| brooking
| | Beispielsätze | | | | Aber, wenn Jadlowker, von dem Eibenschütz genau wußte, daß er falsche Gewichte hatte, noch fragte: »Wie geht es Ihrer gnädigen Frau?«, so glaubte der Eibenschütz es nicht mehr ertragen zu können, und um es ertragen zu können, bestellte er mehr Schnaps. Das falsche Gewicht - Joseph Roth
| | | Eines Tages wurden die Eltern in Schreck versetzt durch einen Brief, den sie auf oder in dem Schreibtisch des Mädchens fanden, in dem sie Abschied von ihnen nahm, weil sie das Leben nicht mehr ertragen könne Diese Kur und somit meine Einsicht in die Verkettungen der Krankengeschichte ist, wie ich bereits mitgeteilt habe, ein Bruchstück geblieben. Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud
| | | Schließlich kam ein Mann zu ihnen in einem Fischerboot, der sich Michael Robartes nannte und, dem Heiligen Brandan gleich, getrieben war von einer Vision und gerufen von einer Stimme; und der sprach ihnen von der Wiederkunft der Götter und der alten Dinge; und ihre Herzen, die niemals die Schwere und den Druck unserer Zeit ertragen hatten, sondern nur den von fernen Tagen, fanden nichts unglaubwürdig, was er ihnen sagte, sondern nahmen alles einfach hin und waren glücklich. Der Leib des Vaters Christian Rosenkreuz
| | | Aber darin eben ist die Größe Roms beschlossen und begründet, daß das Volk sich selber ein Recht gesetzt und ein Recht ertragen hat, in dem die ewigen Grundsätze der Freiheit und der Botmäßigkeit, des Eigentums und der Rechtsfolge unverfälscht und ungemildert walteten und heute noch walten. Römische Geschichte, erstes Buch - Theodor Mommsen
| | | Mit mehr Recht kann urgiert werden, daß, wie schon ein angeknurrter Hund wieder knurrt, ein geschmeichelter wieder schmeichelt, es auch in der Natur des Menschen liege, jede feindliche Begegnung feindlich zu erwidern und durch Zeichen der Geringschätzung, oder des Hasses, erbittert und gereizt zu werden; daher schon Cicero sagt; Jede Beschimpfung trägt einen Stachel in sich, den gerade kluge und tüchtige Männer am schwersten ertragen können; wie dann auch nirgends auf der Welt (einige fromme Sekten beiseite gesetzt) Schimpfreden, oder gar Schläge, gelassen hingenommen werden. Arthur Schopenhauer - Aphorismen
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