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| deutsch | englisch |
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| | zugestehen einräumen erlauben konzedieren
| to concede
| | | zugestehen zugeben anerkennen
| to own to own up
| zugestehend einräumend erlaubend konzedierend
| concede
| zugestehend zugebend anerkennend
| owning
| | Beispielsätze | | | | Er kämpfte mit sich selbst darüber, ob er es sich, nämlich sein genaues Wissen, zugestehen sollte oder nicht. Das falsche Gewicht - Joseph Roth
| | | Unsere Absicht ist es vielmehr, eine Auffassung des Seelenlebens zu entwickeln, die den Anforderungen naturwissenschaftlicher Anschauung ebenso vollständig Genüge leistet, als sie anderseits unverkümmerten Raum läßt für die Anknüpfung jener sittlichen und religiösen Reflexionen, deren gleiches Recht an unsern Gegenstand zu leugnen wir der Leidenschaftlichkeit unserer Zeit nicht zugestehen dürfen. Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
| | | Was wir daher dem Gesetze der exzentrischen Erscheinung als wahrscheinlich zugestehen können, ist nur dies: die spätere Lokalisation der Empfindung hängt ab von dem Lokalzeichen, welches der empfindungserzeugende Nervenprozeß in den Zentralorganen sich aneignet je nach der Eigentümlichkeit des Elementes, mit welchem er dort vermöge der Lagerung der Fasern in Wechselwirkung tritt; auf die Gestaltung dieses Lokalzeichens hat mutmaßlich der Ort im Verlauf des Nerven, wo der Reiz einwirkte, oder die Länge des Wegs, welchen der empfindungserzeugende Vorgang bis zu den Zentralorganen zurücklegen mußte, keinen Einfluß; die Empfindung wird daher stets nach demselben Ort projiziert, mag der sie erzeugende Reiz den Nerven in der Peripherie oder im Zentrum oder im Verlaufe zwischen beiden getroffen haben. Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
| | | Wenn wir bei geschlossenem Lide das Auge in einer horizontalen geraden Linie zu bewegen streben, so werden wir teils zugestehen müssen, dass wir nach den dabei entstehenden Muskelgefühlen doch unserer Sache nicht recht gewiß werden, ob die Bewegung wirklich horizontal und geradlinig geschieht, teils werden wir uns sogar deutlich bewußt, dass es trotz aller willkürlichen Anstrengung nicht geschieht. Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
| | | Wer nicht die abenteuerliche Meinung hegt, die Seele wisse etwas von dem räumlichen Orte der zentralen Enden motorischer Fasern und vermöge außerdem der Innervation bestimmte Bahnen anzuweisen, wird die Möglichkeit zugestehen müssen, dass in ganz gleicher Weise auch die verschiedenen Gemütsstimmungen den Weg zu solchen Organen finden können, in deren Anregung sie sich erschöpfen, verstärken oder umändern sollen. Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
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